Ideengenerierung als Teil des kontinuierlichen Verbesserungsprozesses (KVP)

Der kontinuierliche Verbesserungsprozess setzt darauf mit vielen kleinen Schritten die Wettbewerbsfähigkeit eines Unternehmens dauerhaft zu stärken. Verbesserungen werden genutzt um die Qualität von Produkten, Prozessen oder Dienstleistungen zu erhöhen. Dabei werden neue Ideen meist täglich von Mitarbeitern generiert, die an genau den genannten Produkten, Prozessen oder Dienstleistungen arbeiten.

Um die vielen Ideen der Mitarbeiter zu nutzen, stellen wir Ihnen eine schlanke und transparente Vorgehensweise zur Ideengenerierung und -umsetzung vor:

Process Of Ongoing Improvement

Der Prozess durchläuft dabei vier Schritte:

Schritt 1: Identifizieren

Der Mitarbeiter erkennt ein wichtiges zu bearbeitendes Thema oder hat einen Verbesserungsvorschlag. Die Idee/ das Thema sollte bereits einen ersten Lösungsansatz enthalten. Um die Idee/ das Thema strukturiert zu erfassen, wird eine einfache Ideenkarte verwendet. Je nach Ablauf können eigene Felder hinzugefügt werden.

Beispiel Ideenkarte

Schritt 2: Abstimmen und planen

In den monatlichen Mitarbeiter-KVP-Besprechung werden die Ideenkarten vorgestellt. Für jede neue Karte wird dabei die Vorgehensweise und Verantwortlichkeit festgelegt und die Abschätzung des Team-Nutzens getroffen. Kann innerhalb von fünf Minuten keine Klärung erzielt werden, wird die Ideenkarte einem Koordinator zugeordnet der eine Entscheidungsvorlage erarbeiten soll. Die Karte /Entscheidungsvorlage  wird dann in der nächsten KVP-Runde besprochen.

Schritt 3: Umsetzen und Überwachen

Überwachung der Maßnahmen in den regelmäßigen KVP-Besprechungen. Vorstellung der erarbeiteten Lösung / Entscheidungsvorlage und des ggf. neuen Standards vom “Ideenkarten-Verantwortlichen“. Der Status der Ideen wird dabei an einem KVP-Board visualisiert. Somit ist für jeden transparent, wer an welchen Ideenkarten arbeitet, was bereits umgesetzt ist und welche neuen Ideen seit der letzten Besprechung hinzugefügt wurden.Process Of Ongoing Improvement Board

Schritt 4: Auswerten

Erfassen und statistische Auswertung der neuen und umgesetzten Ideen. Hier ist festzulegen, in welchem Rhythmus die Geschäftsführung über den Status der Ideenumsetzung informiert wird.

Mithilfe eines Whiteboards oder einer Magnettafel kann diese Methode sehr gut für Teams umgesetzt werden, die innerhalb eines Raumes, Gebäudes oder einer Halle zusammenarbeiten. Ist das Team räumlich verteilt und arbeitet an verschiedenen Standorten zusammen, gibt es auch digitale Versionen des Poogi-Boards und Teammitglieder können somit Verantwortlichkeiten visuell darstellen. Falls Sie Interesse an einem Ideenboard haben, können Sie kostenlos Ihr eigenes Board hier erstellen und testen.

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